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Glockenmuseum Stiftskirche Herrenberg

Führung und Glockenkonzert

Seit dem Jahr 1990 ist nach und nach in der geräumigen Glockenstube unter der Zwiebelhaube des Stiftskirchenturms eine sehenswerte Glockensammlung entstanden. Das Besondere ist, dass Besucher diese Glocken nicht nur sehen, sondern zu festgelegten Zeiten auch hören können. Die Herrenberger Stiftskirche besitzt inzwischen das umfangreichste Kirchengeläut Deutschlands mit mehr als 30 Glocken aus über 1000 Jahren Glockengeschichte.

Die Glockensammlung umfasst neben den historischen Herrenberger Glocken (Armsünderglocke, Guldenglocke, Mittagsglocke, Kreuzglocke, Taufglocke) wertvolle Einzelstücke aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, darunter acht Leihglocken aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Auch die älteste Glocke Deutschlands, die Haithabuglocke, ist in einer Kopie zu sehen.

Die ganze deutsche Glockengeschichte wird in Beispielen gezeigt. Die Ascharaglocke ist die Kopie einer über 800 Jahre alten romanischen Bienenkorbglocke aus Thüringen. Besonders beachtenswert ist die alte Herrenberger Armsünderglocke, eine Zuckerhutglocke aus dem frühen 13. Jahrhundert. Auch Glocken aus allen folgenden Epochen sind zu sehen.

Aber auch einige hervorragende Exemplare neuerer Glockengießerkunst verdienen Aufmerksamkeit, so die klangvolle, von der Glockengießerei Bachert in Heilbronn 1999 gegossene Dominika. Zum Zimbelgeläut haben alle heute noch arbeitenden Glockengießereien des deutschsprachigen Raums mindestens eine Glocke beigesteuert.



Samstag 3. März 2012, 16:00 - 18:00 Uhr
Eintritt - Führung durch das Museum und Glockenkonzert: 6,- €
Anmeldung erforderlich                                                                          Weitere Informationen: Tel. 0711 - 54 47 59

www.abend-rot.de
Evangelische Steigkirchengemeinde  +  Katholische Kirchengemeinde St. Rupert

__Fotos von abendrot.Extra "Besuch des Glockenmuseums in Herrenberg"