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abendrot.Gottesdienst im Januar

Wo das Wort endet:
Schweigen.

„Gott ist gegenwärtig, alles um uns schweiget“, so beginnt ein bekanntes Kirchenlied. Das Schweigen in der christlichen Liturgie ist eine Antwort auf die Unruhe der Menschen. Unsere Sehnsucht will Erfüllung finden,
schöpfen wir aus der Tiefe, aus der Gegenwart Gottes. Dass dies gelingt, liegt nicht in unserer Hand. Es ist ein Ereignis von Gott her.

Momente des schweigenden Innehaltens oder des Nachklingen-Lassens dürfen und sollen den ganzen Gottesdienst durchweben: die Sammlung oder das kurze stille Gebet nach der Einladung "lasset uns beten", der Augenblick vor und nach einer biblischen Lesung, ein Memento für die Verstorbenen und viele andere wiederkehrende Momente der Stille.

Schweigen ist nicht verstummen. Im Schweigen vor Gott geschieht etwas mit uns: es entsteht eine besondere Art von Gemeinschaft. In Taizé und in Klöstern ist sie besonders spürbar, sicher aber auch, wenn wir miteinander Gottesdienst feiern.

Sonntag, 19. Januar 2020, 19:00 Uhr

abendrot.Team & Pfarrerin Franziska Link

abendrot.Gottesdienst im Februar

Geht doch!
Vergebung.

Worüber so alles gestritten wird!
Alltägliche Auseinadersetzungen, die tief gehen können. Am Ende bleibt ein unüberbrückbarer Graben. Nachbarn reden nicht mehr miteinander, Familien sind gespalten. Manchmal handelt es sich nur um Kleinigkeiten, die wir nicht verzeihen können: Jemand hat uns nicht zum Geburtstag eingeladen, sich für unseren Brief oder ein Geschenk nicht bedankt oder sich seit Monaten nicht mehr gemeldet.

Vergeben kann schwer sein.
In Beziehungen zu anderen Menschen geht es oft nicht ohne Verletzungen und Ungerechtigkeiten ab. Menschen werden gekränkt und enttäuscht. Weil dies nicht zu vermeiden ist, braucht jede, braucht jeder ein Mindestmaß an Nachsicht und die Fähigkeit vergeben zu können - auch den Willen, mit anderen im Konsens leben zu wollen, sowie die Fähigkeit zum Kompromiss.

Das aber ist oft gar nicht so einfach! Hilfreich ist es dann, sich an das Gebet zu erinnern, dass uns immer wieder an die befreiende Kraft der Botschaft Jesu erinnert:
„Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“

Sonntag, 16. Februar 2020, 19:00 Uhr

Ökumenisches Zentrum Burgholzhof
Mahatma-Gandhi-Str. 7, 70376 Stuttgart

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