Ökumenisches
Zentrum
Burgholzhof
AbendRot Logo

Das Team
Margarete Baxmann
Silke Gref
Peter Kuhn
Julia Theresa Matheis, Pastoralassistentin
Teresa Nieser, Pfarrerin
Manfred M. Scherer

 

 

abendrot.
Der Gottesdienst.

Der Name.

Der abendrot.Gottesdienst wird am frühen Sonntagabend gefeiert. Bei den Vorüberlegungen ging es natürlich darum, einen prägnanten Namen für das Vorhaben zu finden, so entstand „abendrot."


Der Ort.

Hoch über den Weinbergen Bad Cannstatts erstreckt sich auf einem ehemaligen Militärgelände der noch junge Stuttgarter Stadtteil Burgholzhof. Nachdem die ersten Familien in die Wohnungen eingezogen waren, wurde im Frühjahr 2000 das Ökumenische Zentrum Burgholzhof eröffnet.

Dieses von der Evangelischen Steigkirchengemeinde und der Katholischen Kirchengemeinde St. Martin getragene Haus, ist in einem reizvoll umgebauten, ehemaligen Gutshof untergebracht, der vielfältig genutzt werden kann.

Wir haben es also nicht mit einem „klassischen" Kirchenraum zu tun, dies hat natürlich großen Einfluss auf die Gestaltung der abendrot.Gottesdienste.


Die Entstehung.

Was passiert in einem Ökumenischen Zentrum? Neben vielfältigen Angeboten für Familien, kam bald die Anfrage nach einem Gottesdienstprogramm, zugeschnitten auf diesen besonderen Ort. Mit viel Engagement ging es an die ersten Überlegungen und bald bildete sich ein Vorbereitungsteam.


Das Profil.

Der abendrot.Gottesdienst versteht sich nicht als Konkurrenz-Veranstaltung zu den übrigen Gottesdiensten der beiden Gemeinden, sondern als zusätzliches Angebot.

Es gibt von Anfang an keine festgeschriebene Form des Ablaufs, Offenheit für Neues und Mut zum Experiment sind mehr gefragt. Das Thema Spiritualität nimmt einen wichtigen Teil im Gottesdienst ein.

Wie bereits erwähnt, finden die Gottesdienste nicht in einem Kirchen-Raum statt, dieser muss jedes Mal mit viel Phantasie neu geschaffen werden. Genau das macht einen Teil der Unverwechselbarkeit von abendrot. aus, Kreativität ist immer wieder neu gefragt.


Die Zielgruppe.

Der abendrot.Gottesdienst richtet sich an junge und junggebliebene Menschen verschiedener Konfessionen, hauptsächlich aus dem Gebiet des neuen Stadtteils Burgholzhof. Inzwischen gehören auch Besucherinnen und Besucher aus anderen Gebieten Stuttgarts und außerhalb der Stadt dazu. Es sind Menschen, die vielfach den morgendlichen Sonntagsgottesdiensten fernbleiben, aber auch Menschen, die sich zusätzlich zum „klassischen" Morgengottesdienst eine Alternative wünschen.


Die Vorbereitung

Das Vorbereitungsteam besteht aus sechs Personen, darunter ein evangelische Pfarrerin, Kirchengemeinderäte und Ehrenamtliche der evangelischen und katholischen Gemeinde. Anfang des Jahres werden die Themen der Gottesdienste festgelegt, die immer am dritten Sonntag eines Monats stattfinden.

Der Gottesdienst wird meist von mehreren Personen vorbereitet. Auf die „Optik" des Raumes wird großer Wert gelegt, wichtig ist darum die jeweils passende Gestaltung. Für die Musik wurde eine Kirchenmusikerin gewonnen.

Nach dem Gottesdienst gibt es Gelegenheit, bei einer Tasse Tee, einem Glas Wein und selbstgebackenen Keksen ins Gespräch zu kommen.


Die Erfahrungen

Die Institution abendrot. hat sich sehr gut in den Gemeinden verankert. Es gibt ein regelmäßiges Stammpublikum und viele Menschen, die den Gottesdienst sporadisch besuchen. Erfreulich ist, dass immer wieder neue Gesichter zu sehen sind, Menschen, die einfach mal vorbeischauen.

Versucht wird, mit den Besucherinnen und Besuchern stets persönlich ins Gespräch zu kommen, daraus haben sich viele menschliche Kontakte ergeben.


Die Höhepunkte.

Von Anfang an wurde zusätzlich zu den monatlichen abendrot.Gottesdiensten mehrmals im Jahr „abendrot.Extra" angeboten. Die Idee ist, Bildende Kunst, Musik, Literatur, Film usw. mit den Gottesdiensten in Beziehung zu bringen, dabei ist der Rahmen weit gespannt. Erhofft sind, interessante, spannende Begegnungen und Gespräche.